BI Pro Unibad wünscht allen unseren Unterstützer/innen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2021!!!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Unibades/Horner Bades,

Sie sollen wissen, dass wir noch aktiv sind, auch wenn Sie davon wenig gemerkt haben. Wir verfolgen die Entwicklung stetig und haken nach, wo es uns nötig und sinnvoll erscheint.

Von Gremienterminen bei der Bremischen Bürgerschaft, des Beirates Horn-Lehe, der Sportdeputation, des Wissenschaftsausschusses, der Deputation für Kinder und Bildung und des Haushalts- und Finanzausschusses gibt es nicht viel zu berichten. Wir hatten zumeist keinen Zugang zu den überwiegend online abgehaltenen Terminen. Große Aufregung gab es zu Recht, nachdem dem BTV ohne Vorankündigung eine zum Zweck der Kontaktreduktion geblockte Trainingszeit im Vegesacker Bad gestrichen wurde. Am 28.10. gab es dazu einen Runden Tisch mit der Bremer Bädergesellschaft und den sportpolitischen Sprechern der Bürgerschaft. Wir waren nicht zugelassen, und Herr Dengler versucht, unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz an das Protokoll dieser Sitzung zu gelangen.

Sie haben sicher mitbekommen, dass die Geschäftsleitung der Bremer Bäder sich ein zweites Mal vom Planungsbüro für den Neubau des Westbades getrennt hat und die Kosten von 14,2 auf 21,2 Mio. Euro steigen. Damit einher geht eine Verzögerung der Fertigstellung um weitere zwei Jahre. Demzufolge werden neue Instandhaltungskosten für das Unibad anfallen zusätzlich zu den bereits aufgewandten 800.000 Euro, die 2016/2017 für die Dachsanierung und die Lüftung zu entrichten waren. Zu guter Letzt werden Steuermittel für Abriss und Entsorgung aufzuwenden sein.

Angesichts dessen und im Hinblick darauf, dass schon jetzt abzusehen ist, dass die Wasserflächen für Schul-, Vereins- und Breitenschwimmen bei weitem nicht ausreichen werden, setzen wir uns nach wie vor für ein aktualisiertes, neutrales Gutachten zur Sanierbarkeit des Unibades ein.

Herr Kau vom Bund der Steuerzahler hat endlich doch noch erkannt, dass unsere Kritik am Bäderkonzept fundiert ist und will das Unibad in das nächste Schwarzbuch insgesamt unter die Lupe nehmen (vorgesehen für das Schwarzbuch 2021/2022). Das Unibad soll als Einzelprojekt genau geprüft werden. Jede Unterstützung für dieses Vorhaben ist von Bedeutung. Vielleicht haben auch Sie Verbindungen zu Vereinen oder Institutionen, die hier behilflich sein könnten.

In zwei Jahren wird in Bremen gewählt, und je öfter die Verschwendung von Steuergeldern und die unsolide Finanzpolitik öffentlich gemacht werden, desto besser. Vielleicht ist die neue Kanzlerin der Universität Bremen dem Unibad gegenüber auch anders eingestellt als der scheidende Dr. Mehrtens.

Es gibt immer noch Grund zur Hoffnung, dass das Unibad gerettet werden kann. Wichtiger ist natürlich, dass die Infektionszahlen zurückgehen und wir die Pandemie in Griff bekommen. Mit dieser Zuversicht und im Vertrauen darauf, dass wir bald wieder schwimmen gehen können, wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2021

Agnes Janßen im Namen der BI Pro Unibad