Aktuelle Termine

Bitte beachten Sie die Hinweise auf den jeweiligen Webseiten zu coronabedingten Einschränkungen für Besucher bzw. die Zulassung der Öffentlichkeit für die genannten Gremien:

Die Gremientermine der Bremischen Bürgerschaft, des Beirates Horn-Lehe, der Sportdeputation, des Wissenschaftsausschusses (WMDI), der Deputation für Kinder und Bildung und des Haushalts- und Finanzauschuss (HaFa) wird die BI Pro Unibad weiter in Hinblick auf eine mögliche Thematisierung des Bäderkonzeptes, der Sanierung der Uni-Sportstätten und der Wiedereinführung des Sport-Studiengangs im Auge behalten. Die Übernahme des Vorsitzes der Sportdeputation durch die oppositionelle FDP und des Haushaltsauschusses durch die CDU lässt auf die Möglichkeit kritischer Nachfragen hoffen.                                  


BI Pro Unibad wünscht allen unseren Unterstützer/innen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2021!!!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Unibades/Horner Bades,

Sie sollen wissen, dass wir noch aktiv sind, auch wenn Sie davon wenig gemerkt haben. Wir verfolgen die Entwicklung stetig und haken nach, wo es uns nötig und sinnvoll erscheint.

Von Gremienterminen bei der Bremischen Bürgerschaft, des Beirates Horn-Lehe, der Sportdeputation, des Wissenschaftsausschusses, der Deputation für Kinder und Bildung und des Haushalts- und Finanzausschusses gibt es nicht viel zu berichten. Wir hatten zumeist keinen Zugang zu den überwiegend online abgehaltenen Terminen. Große Aufregung gab es zu Recht, nachdem dem BTV ohne Vorankündigung eine zum Zweck der Kontaktreduktion geblockte Trainingszeit im Vegesacker Bad gestrichen wurde. Am 28.10. gab es dazu einen Runden Tisch mit der Bremer Bädergesellschaft und den sportpolitischen Sprechern der Bürgerschaft. Wir waren nicht zugelassen, und Herr Dengler versucht, unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz an das Protokoll dieser Sitzung zu gelangen.

Sie haben sicher mitbekommen, dass die Geschäftsleitung der Bremer Bäder sich ein zweites Mal vom Planungsbüro für den Neubau des Westbades getrennt hat und die Kosten von 14,2 auf 21,2 Mio. Euro steigen. Damit einher geht eine Verzögerung der Fertigstellung um weitere zwei Jahre. Demzufolge werden neue Instandhaltungskosten für das Unibad anfallen zusätzlich zu den bereits aufgewandten 800.000 Euro, die 2016/2017 für die Dachsanierung und die Lüftung zu entrichten waren. Zu guter Letzt werden Steuermittel für Abriss und Entsorgung aufzuwenden sein.

Angesichts dessen und im Hinblick darauf, dass schon jetzt abzusehen ist, dass die Wasserflächen für Schul-, Vereins- und Breitenschwimmen bei weitem nicht ausreichen werden, setzen wir uns nach wie vor für ein aktualisiertes, neutrales Gutachten zur Sanierbarkeit des Unibades ein.

Herr Kau vom Bund der Steuerzahler hat endlich doch noch erkannt, dass unsere Kritik am Bäderkonzept fundiert ist und will das Unibad in das nächste Schwarzbuch insgesamt unter die Lupe nehmen (vorgesehen für das Schwarzbuch 2021/2022). Das Unibad soll als Einzelprojekt genau geprüft werden. Jede Unterstützung für dieses Vorhaben ist von Bedeutung. Vielleicht haben auch Sie Verbindungen zu Vereinen oder Institutionen, die hier behilflich sein könnten.

In zwei Jahren wird in Bremen gewählt, und je öfter die Verschwendung von Steuergeldern und die unsolide Finanzpolitik öffentlich gemacht werden, desto besser. Vielleicht ist die neue Kanzlerin der Universität Bremen dem Unibad gegenüber auch anders eingestellt als der scheidende Dr. Mehrtens.

Es gibt immer noch Grund zur Hoffnung, dass das Unibad gerettet werden kann. Wichtiger ist natürlich, dass die Infektionszahlen zurückgehen und wir die Pandemie in Griff bekommen. Mit dieser Zuversicht und im Vertrauen darauf, dass wir bald wieder schwimmen gehen können, wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2021

Agnes Janßen im Namen der BI Pro Unibad

Was können Sie tun?

Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular. Wir planen weitere Protestaktionen, über die wir unsere Unterstützer*innen per E-mail informieren werden.

Wir appellieren an Sie alle, insbesondere diejenigen, die in Schwimmvereinen aktiv sind, das Thema Unibadsanierung erneut aufzugreifen. Wir haben noch die Hoffnung, das Unibad zu retten.

Schreiben Sie kritische Leserbriefe an die Medien und kritische Kommentare in den Sozialen Medien, Internetseiten der Medien etc.

Es gibt noch immer die Möglichkeit, am Online-Protest teilzunehmen.

Folgen Sie uns auf Facebook und liken und verbreiten Sie Beiträge: https://www.facebook.com/unibad.bremen.58

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

BI Pro Unibad fordert Bund der Steuerzahler für Niedersachsen und Bremen zum Handeln auf

Nachdem Carl Kau vom Bund der Steuerzahler für Niedersachsen und Bremen (BdSt) die BI in Zusammenhang mit den Entwicklungen zum Westbad kontaktiert hatte, bat ihn die BI brieflich darum, sich der Forderung nach einem aktualisierten, neutralen Gutachten zur Sanierbarkeit des Unibades anzuschließen und schickte ihm eine aktualisierte Kostengraphik zum Bremer Bäderkonzept. Anfang Dezemer schrieb Herr Kau u. a. zurück: „generell sind wir uns darüber einig, dass wir seitens des BdSt das Bremer Bäderkonzept in Gänze nochmals aufgreifen werden  –  vorzugsweise im nächsten Schwarzbuch 2021/22.“

BI-Mitglied Beke Wehrt schreibt Leserbrief zum Bremer Bäderkonzept aufgrund weiterer Kostenexplosion – Forderung nach unabhängigen Gutachten zum Erhalt des Unibades

Folgender Leserbrief von Beke Wehrt wurde am 17.11. im Weser-Kurier veröffentlicht:

„Unabhängige Gutachter beauftragen

Was ist von einer Geschäftsleitung zu halten, die sich bei einem Bauprojekt zum zweiten Mal von einem Planungsbüro trennt, die Kosten damit von 14,2 auf 21,2 Millionen Euro in die Höhe treibt und seine Fertigstellung um weitere zwei Jahre verzögert, wie beim dringend benötigten Westbad? Fehlt hier die fachliche Kompetenz oder gibt es nachvollziehbare Gründe? Die Geschäftsführerin der Bremer Bäder, Martina Baden, hält sich bedeckt. Bürger und Steuerzahler, die auf das Schwimmen in Walle schon lange verzichten, aber die Kosten zahlen müssen, tappen im Dunkeln. Hat die Bäderchefin etwas zu verbergen? Hat sie kein Gespür dafür, dass sie – aus Steuergeldern gutdotiert – der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldet? Oder fehlt im grünen Sportressort der Wille zur Transparenz? Wie steht es um die Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen, wenn das von ihnen als nicht sanierbar gebrandmarkte Unibad nun angeblich doch noch bis 2024 als Ersatz herhalten kann? Die Zweifel, die sich angesichts des aktuellen Versagens der Bremer Bäder auftun, und die Notwendigkeit, die Funktionsfähigkeit des Unibades noch über einen langen Zeitraum zu gewährleisten, sollten Anlass sein, in einem unabhängigen, von der Architektenkammer begleiteten Gutachten prüfen zu lassen, wie dieses außergewöhnliche Bad gerettet werden kann. Angesichts des kläglichen Zustandes der Bremer Bäderlandschaft wird das Unibad für überregionale Wettkämpfe sowie für den Schul- und Breitensport auch langfristig dringend benötigt.“

Westbad wird erst Ende 2024 fertig – Unibad wird weiter benötigt

Im November berichtete der Weser-Kurier mehrfach über Verzögerungen beim Neubau des Westbades. Die Bremer Bäder trennten sich vom Generalplaner, was die Pläne zurückwirft. Das Unibad soll aufgrunddessen bis mindestens 2024 genutzt werden. Die BI Pro Unibad wird das Thema weiter am Köcheln halten und bei der nächsten Bürgerschaftswahl im Frühjahr 2023 weiter für den Erhalt des Unibades kämpfen.